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Berufliche Perspektiven von Sozialpädagog*innen im Bistum Osnabrück

feedback 3709752 640Bei Versammlungen und Arbeitstreffen des BSPO standen in den vergangenen Jahren immer wieder die Überlegungen zu beruflichen Perspektiven der Kolleg*innen im Mittelpunkt. Damit einher gingen jeweils die Fragen nach entsprechenden vorbereitenden Schritten, um Klarheit bezüglich der beruflichen Phase v.a. nach der Jugendbildung und der dahin führenden Wege zu erhalten.

Dabei standen vor allem die zur Verfügung stehenden Fort- und Weiterbildungsangebote im Mittelpunkt des Interesses. Um in diesen Zusammenhängen Meinungen auf einer breiteren Basis mit „belastbaren Zahlen“ recherchieren und abbilden zu können, hat der BSPO zum Jahresbeginn eine Online-Umfrage initiiert, an der 52 Berufskolleg*innen teilgenommen haben. 

Etwa die Hälfte der Befragten sind zwischen 30 und 40 Jahre alt, knapp ein Viertel ist jeweils unter 30 Jahre oder über 40 Jahre alt. Etwas weniger als die Hälfte von ihnen ist seit über acht Jahren im kirchlichen Dienst tätig.

Sozialpädagog*innen im Bistum Osnabrück legen einen großen Wert auf die bewusste Gestaltung ihrer individuellen Berufsbiografie. Ihnen ist bewusst, dass sie nach einem beruflichen Einstieg im Bereich der Jugendbildung ihre berufliche Zukunft perspektivisch in einem anderen Tätigkeitsfeld sehen müssen. Ihr künftiges Tätigkeitsfeld soll ihrer originären Qualifizierung entsprechen und sich auf diakonische, beraterische, vernetzende oder leitende Tätigkeiten konzentrieren. Diese Kompetenzen wollen knapp 45% der Teilnehmenden durchaus auch in anderen Bereichen des Bistums als der aktuellen Tätigkeitsstelle einbringen und somit zu einer echten Multiprofessionalität beitragen..

Auf diese Bereiche konzentrieren sich auch ihre Fort- und Weiterbildungsinteressen. Sehr deutlich wird zudem, dass die als klassischen Angebote der Weiterbildung bezeichneten Qualifizierungsmaßnahmen nicht nur auf eine Tätigkeit in einem anderen Arbeitsfeld vorbereiten. Nahezu drei Viertel der Befragten machen deutlich, dass sie eine Kompetenzerweiterung für ihr aktuelles Arbeitsfeld erfahren. Daher soll nach Einschätzung des BSPO dann auch eine entsprechende Unterstützung von Seiten des Dienstgebers durch Freistellung und finanzielle Förderung erfolgen.

Für rund ein Drittel der Befragten ist nach acht Dienstjahren in der Jugendbildung die berufliche Perspektive noch nicht klar. Angesichts des zeitlich begrenzten Einsatzes in diesem Arbeitsfeld ist hier eine noch frühzeitigere Begleitung, Orientierung und Ermöglichung durch Qualifikation für Felder sowohl inner- als auch außerhalb des Bistums wünschenswert.

Grundsätzlich wird deutlich, dass das Bistum als Arbeitgeber von den befragten Kolleg*innen weiterempfohlen wird. Das bestätigen 86% in ihren Rückmeldungen. Die Gründe dafür spiegeln sich vor allem in den Punkten „Gemeinschaft, Miteinander und Netzwerke“ sowie „Kümmern, Verlässlichkeit und Sicherheit“ wider.

Gut die Hälfte der Befragten geben an, dass sie in ihrem aktuellen Arbeitsfeld mindestens zufrieden sind. Die Frage der Zufriedenheit ist nach einigen Jahren stark davon abhängig, ob eine befriedigende Perspektive für die weitere berufliche Entwicklung gefunden wurde. Hier kommt der Begleitung durch den Dienstgeber und der Personalentwicklung ein hoher Stellenwert zu.